Tarife
Aufmasstool hat vier Stufen, die aufeinander aufbauen: Jede enthält alles aus der darunterliegenden. Dieses Kapitel sagt, welche Funktion ab welcher Stufe verfügbar ist, wie man zu einem Tarif kommt und was passiert, wenn er endet.
Die Leiter
Free › Basic › Pro › Team
Es gibt keine Nebenzweige und keine Zusatzpakete.
| Stufe | Wofür sie steht | Was dazukommt |
|---|---|---|
| Free | Erfassen | Häuser mit Treppenhäusern, Etagen, Wohnungen, Räumen und Objekten anlegen · alle Formen · von Hand messen mit Bauelementen · Übermessungsregel je Projekt · Mess-Historie · Backup als Datei · Fotodokumentation auf dem Gerät: Fotos, Videos und Tonaufnahmen anhängen und ansehen |
| Basic | Laser und alle Exporte | Lasermessgerät über Bluetooth · Kurz-Übersicht als PDF und Excel, samt Teilen · alle übrigen Exporte, etwa „PDF individuell …", Positionsaufmaß, Excel, CSV, JSON, XML, ODS, DXF und SVG · Fotodokumentation als PDF oder ZIP herausgeben |
| Pro | Abrechnen — Kamera inklusive | Leistungsverzeichnis einlesen (GAEB, Excel, CSV) und Soll gegen Ist je Position halten · REB-Aufmaßblatt im PDF · GAEB X31 und REB DA11 abgeben und einlesen · Preise je Position, Aufmaßblätter, Angebot und Rechnung, XRechnung · Kamera- und AR-Messen, Raumscan · Abgleich der eigenen Geräte über die Cloud · ganzes Projekt als Datei aus- und einlesen · ein eigenes Team · lesend teilen: Mitglieder einladen, die nur lesen, und ihnen Projekte freigeben |
| Team | Zusammenarbeiten | Mehrere Schreibende in einem Team · schreibende Mitglieder, Rollen und Einladungen · ein weiteres eigenes Team · „Schnittstellen (Schlüssel und Webhooks)" · „Neues Gerät anfragen" |
Die Abrechnung eines Hauses öffnet sich in jedem Tarif; Preise, Aufmaßblätter, neue Angebote und Rechnungen und die Abgabe verlangen darin Pro.
Ältere Tarife: Wer noch den früheren Tarif Standard hat, bekommt seither Pro — dort steckt alles, was Standard enthielt. Ein früherer Tarif Cloud gilt als Team.
Zum Team: Team gilt je Person. Lesen ist kostenlos: Wer mit der Rolle „Nur-Lesen" in ein Team eingeladen ist, braucht keinen Tarif, ein Free-Konto genügt. Wer im Team Daten bearbeitet, braucht eine eigene Team-Lizenz — einen eigenen Tarif Team oder eine Freischaltung durch den Betreiber, oder eine Team-Lizenz, die ein Unternehmen im Browser gekauft und zugewiesen hat (Abschnitt „Team-Lizenzen für Mitarbeiter"). Das gilt auch für den Inhaber. Pro reicht zum Hochladen nur, solange man als Einziger im Team schreibt. Fehlt die Lizenz, wird man trotzdem Mitglied. Das Hochladen pausiert dann mit sichtbarem Grund, wenn der eigene Tarif unter Pro liegt oder sobald der Betreiber die Prüfung der Tarife am Server einschaltet (Kapitel „Zusammenarbeit").
Teams anlegen, wechseln und beitreten: Das erste eigene Team gibt es ab Pro, auch wenn man schon Mitglied in fremden Teams ist. Wer schon Inhaber eines Teams ist, braucht für jedes weitere eigene Team den Tarif Team; die App prüft dabei den eigenen Tarif, und am Server gilt dieselbe Grenze, sobald der Betreiber die Prüfung der Tarife einschaltet. Das Team wechseln und mit einem Einladungscode beitreten geht in jedem Tarif (Kapitel „Zusammenarbeit").
Was in jedem Tarif geht
- Die eigenen Aufmaße ansehen — auch die Abrechnung mit Soll/Ist, die Liste der Angebote und Rechnungen und die Fotodokumentation.
- Hausstruktur anlegen, von Hand messen und Aufnahmen anhängen. Die Aufnahmen liegen auf dem Gerät; über die Cloud gehen sie erst ab Pro.
- In einem Team lesen, wenn man mit der Rolle „Nur-Lesen" eingeladen ist (Kapitel „Zusammenarbeit").
- Den eigenen Datenbestand exportieren nach Art. 20 DSGVO — auf der Profilseite unter „Daten exportieren", nicht über den Export eines Hauses.
Ein Konto setzt auch der Free-Tarif voraus, auch ohne Internet: An ihm hängen Tarif, Team und Cloud.
Preise
Der Free-Tarif kostet 0 €. Die Preise der übrigen Stufen stehen in der Tarifübersicht der App auf jeder Karte, monatlich oder jährlich; dieses Handbuch führt sie bewusst nicht. Team kostet je Person, die im Team Daten bearbeitet; wer nur liest, zahlt nichts. Maßgeblich ist allein der Tarif, der auf der Profilseite steht.
Die Tarifübersicht in der App
Die Tarifübersicht trägt die Überschrift „Aufmasstool freischalten". Sie öffnet sich über „Tarife ansehen" auf der Profilseite oder beim Antippen einer gesperrten Funktion; dann ist die nötige Stufe mit „Dafür nötig" markiert. Dazu kommen der Umschalter „Monatlich" / „Jährlich", das Band „Empfohlen" auf Pro und die Markierung „Aktueller Tarif" auf der eigenen Stufe. Solange die Karten nicht die Preise aus dem Store zeigen, steht unter ihnen „Endpreise inkl. USt.".
Gesperrtes ist unterschiedlich gekennzeichnet: Format-Karten im Export tragen ein Schloss, Messarten und „Projekt als Datei exportieren" den Satz „Im Tarif … freischalten.". Andere Knöpfe, etwa „LV importieren (GAEB)", „Preise" oder der Laser-Knopf, sehen unverändert aus und öffnen erst beim Antippen die Tarifübersicht. „Mitglied einladen" im Cloud-Teil der Profilseite öffnet ohne Pro die Tarifübersicht; schreibende Rollen, die der eigene Tarif nicht deckt, stehen im Blatt ausgegraut mit „Schreibende Rollen gibt es ab dem Tarif Team." (Kapitel „Zusammenarbeit"). „Neues Gerät anfragen" fehlt ohne Team ganz.
Einen Tarif bekommen
- Kauf auf iPhone und iPad. Die Karten der bezahlten Stufen tragen „Auswählen"; gekauft wird ein Abo über den App Store, monatlich oder jährlich je nach Umschalter. Das Abo verlängert sich automatisch um die gewählte Laufzeit, wenn es nicht spätestens 24 Stunden vor Ablauf gekündigt wird. Verwaltet und gekündigt wird es in den Abo-Einstellungen des App Store, nicht in Aufmasstool. „Käufe wiederherstellen" und „Code einlösen" beziehen sich auf diese Käufe und stehen nur in der App.
- Kauf auf Android. Die Karten tragen ebenso „Auswählen"; gekauft wird ein Abo über Google Play, monatlich oder jährlich. Es verlängert sich automatisch um die gewählte Laufzeit, bis es in Google Play unter „Abos" gekündigt wird; die Kündigung wirkt zum Ende des bezahlten Zeitraums. Gekauft wird nur angemeldet, denn das Abo wird dem Konto zugeordnet. „Käufe wiederherstellen" sucht ein laufendes Abo im angemeldeten Google-Konto; „Code einlösen" öffnet die Einlöseseite von Google Play.
- Einführungsangebote. Bietet der Store zu einem Abo ein Einführungsangebot an, nennt die Karte es über dem Knopf, etwa „2 Wochen kostenlos, danach … je Monat." Auf iPhone und iPad erscheint es nur, solange das Apple-Konto dafür noch berechtigt ist.
- Kauf im Browser. Erst wenn der Betreiber diesen Kaufweg freigeschaltet hat, tragen die Karten im Browser „Auswählen" und führen zur Bestellübersicht (Abschnitt „Kauf im Browser"). Bis dahin zeigen sie dort „Kauf bald verfügbar".
- Testphase. Im Browser lässt sich Pro einmal je Konto kostenlos testen (Abschnitt „Testphase im Browser").
- Wo eine Karte „Kauf bald verfügbar" zeigt, lässt sich dort kein Tarif kaufen.
- Läuft ein Abo bereits über einen anderen Kaufweg, zeigen die Karten der Tarifübersicht statt eines Kaufknopfs, worüber es verwaltet wird — etwa „Verwaltet über den App Store" auf Android und im Browser oder „Verwaltet über Google Play" auf iPhone und iPad und im Browser, oder „Wird im Web verwaltet" auf iPhone, iPad und Android bei einem Abo aus dem Browser. Das gilt, sobald die App den Tarif vom Server kennt, und soll verhindern, dass ein Abo über zwei Kaufwege doppelt bezahlt wird. Hat der Betreiber dieselbe Stufe freigeschaltet, gilt die Freischaltung als Quelle, und die Karten bleiben, wie sie sind.
- Einen Gutschein löst man im Browser ein (Abschnitt „Gutschein einlösen").
Einen Tarif kann außerdem der Betreiber freischalten, auch befristet.
Ein Kauf über den App Store oder Google Play gilt auf dem kaufenden Gerät sofort; wann ein Kauf im Browser gilt, steht im Abschnitt „Kauf im Browser". Sonst fragt die App den Tarif beim Start und nach jeder Anmeldung ab: Eine Freischaltung wirkt nach einem Neustart der App oder dem nächsten Anmelden. Ohne Verbindung gilt der zuletzt bekannte Tarif weiter, aber nicht unbegrenzt: Hat der Server ihn länger als 14 Tage nicht bestätigt, gilt ab dem nächsten Start Free, und im Abschnitt „Tarif" der Profilseite sowie in der Tarifübersicht steht ein Hinweis darauf. Ein Abo aus dem App Store ist davon ausgenommen: Es gilt weiter, solange der App Store es auf dem Gerät als laufend meldet. Bestätigt der Server den Tarif wieder — beim nächsten Start mit Verbindung oder nach der nächsten Anmeldung —, gilt er sofort wieder; kommt die Verbindung zurück, während die App läuft, braucht es dafür einen Neustart der App oder eine neue Anmeldung. Die Frist beträgt 14 Tage, sofern der Betreiber keine andere festlegt.
Kauf im Browser
Diesen Kaufweg schaltet der Betreiber frei. Solange er es nicht getan hat, tragen die Karten im Browser „Kauf bald verfügbar", und die folgenden Schritte gibt es nicht.
- In der Tarifübersicht „Monatlich" oder „Jährlich" wählen und auf der Karte des gewünschten Tarifs „Auswählen".
- Es öffnet sich die „Bestellübersicht": Tarif, Laufzeit, Endpreis mit dem Vermerk „Endpreis inkl. USt." — bei einem Anbieter ohne Umsatzsteuer nach § 19 UStG „Endpreis. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet."; dann steht auch unter den Karten im Browser „Endpreise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet." —, ein Satz zu Verlängerung und Kündigung und die Verweise „Nutzungsbedingungen" und „Widerrufsrecht".
- Darunter stehen zwei Haken, die beide leer beginnen: „Ich verlange ausdrücklich, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt." und „Mir ist bekannt, dass ich mit Beginn der Leistung mein Widerrufsrecht verliere." Erst mit beiden Haken lässt sich „zahlungspflichtig bestellen" antippen.
- Der Browser wechselt zur Bezahlseite des Zahlungsdienstleisters Stripe; bezahlt wird dort.
- Danach kehrt er auf die Profilseite zurück. Nach einer Bestellung steht dort „Danke für deine Bestellung": Der Tarif gilt, sobald Stripe den Abschluss bestätigt. Solange die Profilseite offen ist, fragt die App eine halbe Minute lang mehrmals nach; erscheint der Tarif danach noch nicht, die Seite später neu laden. Wer die Bezahlseite über ihren Zurück-Verweis verlässt, sieht „Bestellung abgebrochen" — es wurde nichts bestellt und nichts berechnet.
Das Abo läuft zunächst für die gewählte Laufzeit. Wird es nicht zu deren Ende gekündigt, läuft es monatlich zum Monatspreis des Tarifs weiter und ist dann jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar. Läuft für das Konto schon ein Abo aus dem Browser, tragen die übrigen Karten „Wechseln" statt einer zweiten Bestellung (siehe „Tarif wechseln"); ein gekündigtes Abo wird dafür erst unter „Abo verwalten" fortgesetzt. Läuft eines über den App Store oder Google Play, ist im Browser kein zweites möglich.
Verwaltet wird ein Abo aus dem Browser im Browser: Im Abschnitt „Tarif" der Profilseite steht dann „Wird im Web verwaltet", und „Abo verwalten" öffnet das Kundenportal von Stripe. Dort lässt sich das Abo zum Ende der Laufzeit kündigen. Auf iPhone, iPad und Android steht bei einem solchen Abo nur „Wird im Web verwaltet", ohne Knopf.
Tarif wechseln
Ein Abo aus dem Browser lässt sich im Browser in einen anderen Tarif oder eine andere Laufzeit wechseln: In der Tarifübersicht einen anderen Tarif wählen oder mit „Monatlich" / „Jährlich" die Laufzeit umstellen. Was dann geschieht, hängt von der Richtung ab; der Tarif zählt dabei vor der Laufzeit.
Nach oben — in einen höheren Tarif (Basic › Pro › Team), gleich in welcher Laufzeit, oder im selben Tarif von monatlich zu jährlich:
- Es öffnet sich eine Übersicht des Wechsels mit dem Betrag, der sofort fällig ist, und dem Preis, der danach läuft. Der nicht verbrauchte Teil des schon bezahlten Zeitraums wird zeitanteilig angerechnet; ist er größer als der sofort fällige Betrag, wird der Rest mit den nächsten Rechnungen verrechnet. Ausgezahlt wird nichts.
- Darunter stehen dieselben zwei Haken wie beim Kauf. Erst mit beiden lässt sich „zahlungspflichtig wechseln" antippen.
- Der neue Tarif gilt, sobald der sofort fällige Betrag bezahlt ist — in der Regel sofort. Verlangt die Bank noch eine Bestätigung, öffnet sich die Bezahlseite der Rechnung; ohne Zahlung binnen 23 Stunden bleibt es beim bisherigen Tarif. Eine Bestätigung kommt per E-Mail. Ändert sich die Laufzeit, beginnt mit dem Wechsel ein neuer Abrechnungszeitraum; bleibt sie gleich, bleibt der Abrechnungstag.
Nach unten — in einen niedrigeren Tarif, gleich in welcher Laufzeit. Im selben Tarif von jährlich zu monatlich braucht es keinen Wechsel: Ein Jahresabo läuft nach seinem Jahr ohnehin monatlich weiter.
- Die Übersicht bietet „Wechsel planen" an. Der Wechsel gilt erst zum Ende des bezahlten Zeitraums; bis dahin bleibt der bisherige Tarif, erstattet wird nichts.
- Im Abschnitt „Tarif" der Profilseite steht danach „Ab …: …" mit dem Datum und dem künftigen Tarif, daneben „Wechsel zurücknehmen". Bis zu diesem Datum lässt sich der geplante Wechsel damit zurücknehmen; ein Wechsel nach oben ersetzt ihn ebenfalls.
Ein bezahltes Abo aus dem Browser steht im Abschnitt „Tarif" der Profilseite immer, auch wenn eine Freischaltung, die Testphase oder eine zugewiesene Team-Lizenz gerade einen höheren Tarif gibt.
Ein Abo aus dem App Store oder von Google Play lässt sich hier nicht wechseln; dafür gelten die Wege des jeweiligen Stores.
Testphase im Browser
Im Browser steht im Abschnitt „Tarif" der Profilseite und in der Tarifübersicht der Knopf „14 Tage Pro kostenlos testen", darunter „Einmal je Konto, ohne Zahlungsdaten. Die Testphase endet von selbst; danach gilt wieder dein bisheriger Tarif." Er erscheint nur, wenn die App den Tarif vom Server kennt, das Konto unter Pro liegt und für dieses Konto noch nie eine Testphase gestartet wurde. Zum Testen braucht es eine Anmeldung.
Nach dem Start gilt Pro, die App nennt „Die Testphase läuft bis …", und der Knopf verschwindet. Ein zweiter Versuch mit demselben Konto endet mit „Die Testphase wurde für dieses Konto bereits genutzt."
In den letzten fünf Tagen stehen im Abschnitt „Tarif" und in der Tarifübersicht die Resttage und das Ende, etwa „Testphase: noch 3 Tage, endet am …", am letzten Tag „Testphase: letzter Tag, endet am …". Einmal je Gerät erscheint ein Hinweis, wenn diese letzten Tage beginnen, und einer nach dem Ende: „Deine Testphase ist am … abgelaufen. Dein Konto nutzt jetzt den Tarif …". Dann gilt wieder der Tarif, den das Konto ohne die Testphase hat, ohne Abo oder Freischaltung also Free; gelöscht wird nichts (Abschnitt „Wenn ein Tarif endet").
Gutschein einlösen
Einen Gutscheincode löst man im Browser ein, nicht in den Apps für iPhone, iPad und Android:
- Profilseite öffnen, im Abschnitt „Tarif" auf „Gutschein einlösen".
- Im Feld „Gutscheincode" den Code eintragen und „Einlösen".
- Danach meldet „Gutschein eingelöst" den Tarif und, bei einer befristeten Laufzeit, bis wann er gilt — etwa „Pro ist freigeschaltet bis …".
Der Tarif gilt ab der Einlösung für die Laufzeit des Gutscheins; die Profilseite zeigt dann „Quelle: Gutschein". Einen Gutschein löst jedes Konto nur einmal ein. Geht es nicht, steht der Grund unter dem Feld, und die Eingabe bleibt stehen: Den Code gibt es nicht (Schreibweise prüfen), er ist mit diesem Konto schon eingelöst, aufgebraucht oder nicht mehr einlösbar. Nach zehn Versuchen in einer Stunde heißt es „Zu viele Versuche. Bitte versuche es später erneut."
Ein Abo aus dem Browser kündigen
Für ein Abo, das im Browser abgeschlossen wurde, gibt es zwei Wege:
- „Abo verwalten" im Abschnitt „Tarif" der Profilseite öffnet im Browser das Kundenportal; dort zum Ende der Laufzeit kündigen.
- „Verträge hier kündigen" — ein Verweis im Abschnitt „Tarif" der Profilseite im Browser, dazu „Verträge kündigen" in der Fußzeile der Website aufmasstool.de. Er führt zur Seite „Verträge kündigen" und von dort zum Formular in der Web-App. Eine Anmeldung braucht es dafür nicht.
Im Formular stehen „Name", „E-Mail-Adresse" (dorthin geht die Bestätigung), „Vertrag (freiwillig)", „Art der Kündigung" — ordentlich oder außerordentlich, dann mit „Grund der außerordentlichen Kündigung" — und „Zeitpunkt": „zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder „zu einem Datum". Mit „jetzt kündigen" ist die Kündigung abgegeben. Die Seite zeigt danach „Deine Kündigung ist eingegangen" mit dem Inhalt der Erklärung, Datum und Uhrzeit des Eingangs und „Drucken/Speichern"; eine Bestätigung kommt per E-Mail. Ging die Mail nicht hinaus, sagt die Seite das — dann die Seite drucken oder speichern.
Was danach geschieht:
- Sofort vorgemerkt ist die Kündigung, wenn man dabei in der Web-App angemeldet ist, ordentlich „zum nächstmöglichen Zeitpunkt" kündigt und das Konto genau ein laufendes Abo aus dem Browser hat. Das Abo endet dann zum Ende der Laufzeit, und die Seite nennt das Datum.
- In jedem anderen Fall — ohne Anmeldung, außerordentlich, zu einem Datum oder wenn sich kein Abo eindeutig zuordnen lässt — bearbeitet der Betreiber die Kündigung binnen zwei Werktagen.
Ein Abo aus dem App Store oder von Google Play kündigt man dort, in der Aboverwaltung des Stores, nicht über diesen Weg.
Team-Lizenzen für Mitarbeiter
Ein Unternehmen kann Team-Lizenzen für seine Mitarbeiter kaufen — nur im Browser, als Abo mit einer Anzahl. Jede Lizenz kostet so viel wie der Tarif Team für eine Person; einen Mengenrabatt gibt es nicht. Eine zugewiesene Lizenz wirkt für das Konto wie ein eigener Tarif Team, in jedem Team, dem es angehört. Für den Käufer selbst gilt eine Lizenz erst, wenn er sie sich zuweist.
Im Browser steht auf der Profilseite im Abschnitt „Tarif" der Bereich „Team-Lizenzen für Mitarbeiter", sobald der Betreiber den Kauf im Browser freigeschaltet hat oder das Konto Lizenzen gekauft oder eine zugewiesen bekommen hat: wie viele Lizenzen bezahlt, vergeben und frei sind, und je Lizenz, wem sie gehört.
- „Lizenzen kaufen" öffnet die Bestellung mit Anzahl, Preis je Lizenz und Gesamtpreis, demselben Vermerk zur Umsatzsteuer wie die Bestellübersicht und denselben zwei Haken wie beim Kauf eines Tarifs. Der Knopf erscheint erst, wenn der Betreiber den Kauf im Browser freigeschaltet hat, und nur, solange noch kein Lizenz-Abo läuft.
- „Menge ändern": Mehr Lizenzen gelten sofort und werden anteilig berechnet; vorher nennt die Bestellung den Betrag und verlangt die zwei Haken. Weniger Lizenzen gelten ab dem Ende des bezahlten Zeitraums.
- „Per E-Mail zuweisen" merkt eine Lizenz für eine Adresse vor. Wirksam wird sie erst, wenn ein Konto mit dieser bestätigten Adresse sie annimmt: Die App fragt dort beim nächsten Start oder nach der Anmeldung. Bis dahin steht die Lizenz als vorgemerkt da, ohne Namen; erst nach der Annahme erscheint der Anzeigename. Lehnt das Konto ab oder nimmt es nicht innerhalb von 90 Tagen an, wird die Lizenz wieder frei und die Adresse gelöscht.
- „Code ausgeben" zeigt einen Code genau einmal. Der Mitarbeiter löst ihn im Browser unter „Gutschein einlösen" ein.
- Über eine Zeile gibt man eine Lizenz frei (bei einem Code: „Code zurückziehen") oder hängt sie um: Sie wird frei und für eine andere Adresse vorgemerkt.
Sind weniger Lizenzen bezahlt als vergeben — etwa nach dem Verringern oder wenn eine Zahlung ausbleibt —, ruhen die zuletzt vergebenen, bis wieder genug bezahlt sind. Wessen Lizenz ruht, verliert keine Daten; fehlt ihm damit die Team-Lizenz, pausiert das Hochladen in ein Team, bis sie wieder gilt.
Wenn ein Tarif endet
Gelöscht wird nichts. Funktionen der höheren Stufe tragen wieder ihre Sperre; nach einer abgelaufenen Freischaltung gilt beim nächsten Start der Tarif, der dann noch besteht, sonst Free.
- Das Hochladen in die Cloud pausiert, sobald die App beim Start, bei der Anmeldung oder beim Abgleich feststellt, dass der Tarif es nicht mehr abdeckt. Die Profilseite zeigt dann „Hochladen pausiert"; abgerufen wird weiter, die Daten auf dem Gerät bleiben erhalten, und was in der Zeit entsteht, geht nach einer neuen Freischaltung von selbst hoch.
- Angebote und Rechnungen bleiben in der Abrechnung sichtbar. Fotos, Videos und Tonaufnahmen bleiben gespeichert und in der Fotodokumentation sichtbar.
Was ein Tarif nicht ändert
Manche Grenzen setzt das Gerät: Im Browser gibt es in keinem Tarif die AR-Messung — die Foto-Referenz läuft dort über den Dateidialog —, das Lasermessgerät nur in Chrome, Edge und Opera, und Ton und Video nimmt er nur auf, wo er das Format MP4 beherrscht (Kapitel „Messen" und „Fotodokumentation"). Die Daten liegen dort im Speicher des Browsers; gibt er keinen her, etwa in einem privaten Fenster, sind sie nach dem Neuladen weg, und die Startseite warnt mit „Nicht dauerhaft gespeichert".
Wo der eigene Tarif steht
Auf der Profilseite — über das Personensymbol oben rechts auf der Startseite oder die Karte „Profil" ganz oben in den Einstellungen, die ihn schon in Kurzform zeigt, etwa „Registriert · Pro". Auf der Profilseite steht er neben dem Namen und im Abschnitt „Tarif", darunter „Tarife ansehen", im Browser „Gutschein einlösen" und „Verträge hier kündigen", in der App „Käufe wiederherstellen".
Sobald die App den Tarif vom Server kennt, steht im Abschnitt „Tarif" darunter, soweit der Server es nennt, auch, woher er kommt (etwa „Quelle: Abo", „Quelle: Freischaltung", „Quelle: Gutschein" oder „Quelle: zugewiesene Team-Lizenz"), bis wann er läuft bzw. wann er endet und worüber er verwaltet wird. Bei einem Abo aus dem App Store führt „Abo verwalten" auf iPhone und iPad in die Aboverwaltung des App Store, bei einem Abo aus Google Play auf Android in die von Google Play, bei einem Abo aus dem Browser im Browser in das Kundenportal.