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Zusammenarbeit

Ein Aufmaß entsteht selten allein: Kollegen messen mit, der Auftraggeber will Papiere, der Prüfer steht auf dem Deckblatt. Dieses Kapitel trennt, was dabei leicht durcheinandergeht.


Vier Begriffe, sauber getrennt

Begriff Was es ist
Konto Die eigene Anmeldung. Ohne Konto läuft die App nicht — auch nicht im Tarif Free. Ist das Konto auf dem Gerät eingerichtet, geht die Arbeit auch ohne Internet weiter.
Cloud Der Abgleich der Daten mit dem Server. Damit arbeitet ein Konto auf mehreren Geräten am selben Stand.
Team Mehrere Konten mit demselben Datenbestand. Ihre Rolle legt fest, wer was sieht und ändert.
Projektbeteiligte Auftraggeber, Bauleitung, Prüfer, Architekt, Nachunternehmer. Sie haben kein Konto und melden sich nirgends an.

Den Zustand des Kontos zeigt die Profilseite (Personensymbol oben rechts auf der Startseite oder Karte „Profil" in den Einstellungen): Registriert — Konto auf dem Server, Aufmaße nur auf dem Gerät, der Normalfall; Cloud — zusätzlich der Abgleich; Offline — dem Gerät ist kein Konto zugeordnet, etwa nach „Konto von diesem Gerät lösen", und die App fordert zur Anmeldung auf. Im Browser liegen die Daten im Speicher des Browsers (Kapitel „Wenn etwas klemmt").


Cloud einschalten

Profil › „Cloud aktivieren" verlangt eine gültige Anmeldung — sonst zuerst auf der Profilseite „Anmelden" — und Tarif Pro auf dem eigenen Konto. Im Dialog fällt die eine Entscheidung:

Liegen auf dem Gerät Daten eines anderen Teams des Kontos, entfernt die App diese in jedem der drei Fälle vorher von diesem Gerät, wie bei einem Teamwechsel (siehe „In einem anderen Team arbeiten"); ginge dabei etwas verloren, fragt sie mit der Zahl nach. Auf Telefon und Tablet entfernt sie nur, wenn die Sicherung vor dem Einschalten gelungen ist; sonst bricht das Einschalten ab, und nichts ist entfernt.

Ohne Pro — mit Free oder Basic — steht an derselben Stelle „Einem Team beitreten". Der Dialog zeigt dann nur das Feld für den Code aus der Einladung; ein eigenes Team lässt sich so nicht anlegen. Lesen ist mit jedem Konto kostenlos; welche Rolle man bekommt, legt die Einladung fest. Zum Bearbeiten braucht das Konto eine Team-Lizenz (siehe „Welcher Tarif für Teamarbeit").

Was auf dem Gerät liegt, geht ins gewählte Team, sobald die App die eigene Rolle dort kennt und sie eine schreibende ist — beim Beitritt oder beim nächsten Abgleich. Mit der Rolle „Nur-Lesen" bleiben eigene Häuser privat: Sie gehen nicht hoch und bleiben auch nach dem Verlassen des Teams auf dem Gerät. Auf Telefon und Tablet legt die App vorher eine Sicherung an, im Browser nicht. Die Daten auf dem Gerät bleiben erhalten — außer den Daten anderer Teams, die die App vorher entfernt (siehe oben), und Häusern, die an ein anderes Team übergeben wurden (siehe „Wenn ein Haus an ein anderes Team übergeben wurde"). Hat das Konto einen zweiten Faktor und ist diese Anmeldung damit noch nicht bestätigt, fragt der Dialog vorher nach dem Code aus der Authenticator-App (Kapitel „Einstellungen").


Der Alltag mit der Cloud

Auf der Profilseite stehen „Jetzt synchronisieren" und die Statuszeile, etwa Zuletzt synchronisiert: …, Seit über 24 Stunden nicht synchronisiert — Verbindung prüfen. oder Sync-Fehler: … mit dem Grund. Abgeglichen wird von selbst — etwa eine Minute nach dem Öffnen, dann etwa alle 15 Minuten im Vordergrund und beim Zurückkehren in die App —, auch über Mobilfunk. Was noch nicht hochgeladen ist, liegt bis zum nächsten Abgleich nur auf diesem Gerät bzw. in diesem Browser; in einem privaten Browserfenster geht es beim Schließen verloren — dort vorher „Jetzt synchronisieren" tippen.

Hochladen pausiert

Verlangt der Server für das Hochladen einen anderen Tarif (siehe „Welcher Tarif für Teamarbeit"), steht auf der Profilseite „Hochladen pausiert" mit dem Grund und dem Knopf „Tarife ansehen" — fehlt die Team-Lizenz, etwa „Zum Hochladen in dieses Team braucht dein Konto eine Team-Lizenz." Mit der Rolle „Nur-Lesen" erscheint dieser Hinweis nicht; Lesende laden nichts hoch. Die Daten bleiben vollständig erhalten: Abrufen, Lesen und Messen von Hand gehen weiter, alles Weitere im Umfang des eigenen Tarifs. Was in der Zeit geändert wird, lädt die App nach der Freischaltung von selbst hoch.

Abgleich wartet auf den zweiten Faktor

Hat das Konto einen zweiten Faktor und ist diese Anmeldung damit noch nicht bestätigt, steht dort „Abgleich wartet auf den zweiten Faktor". Bis über „Code eingeben" ein Code aus der Authenticator-App eingegeben ist, lädt die App nichts hoch und holt nichts ab; die Daten auf dem Gerät bleiben erhalten. Ein Faktor, der auf einem anderen Gerät eingerichtet wurde, fällt der App erst nach einer Weile auf.

Abschalten ist nicht Abmelden

Wenn die Cloud von selbst zurückkommt

War die Cloud für das Konto eingeschaltet und nicht abgeschaltet, schaltet die App sie beim Anmelden und beim Start wieder ein — ohne Rückfrage im Browser und auf einem Gerät ohne Aufmaße. Sonst fragt sie „Cloud-Sync wieder aktivieren?": „Jetzt synchronisieren" sichert und führt die Daten mit dem Team zusammen, „Nicht jetzt" gilt bis zur nächsten Anmeldung. Deckt der Tarif die Cloud nicht mehr, kommt sie für ein Konto mit Team trotzdem zurück, aber nur zum Abrufen: Das Hochladen pausiert (Kapitel „Tarife").

Hat das Konto einen zweiten Faktor, der für diese Anmeldung noch nicht bestätigt ist, und kann die App den Stand der Cloud deshalb nicht lesen, fragt sie zuerst nach dem Code aus der Authenticator-App. Erst danach entscheidet sie wie oben; eine abgeschaltete Cloud bleibt aus. Wer das Blatt ohne Code schließt, wird beim nächsten Start oder bei der nächsten Anmeldung wieder gefragt.

Was die Cloud nicht abgleicht

Abgeglichen werden Häuser mit Gliederung und Objekten, Leistungsverzeichnis samt Preisen, Aufmaßblätter, Angebote und Rechnungen, Beteiligte, Mess-Historie und Messschritte, der Papierkorb, die Fotodokumentation, Übermessungsregel, Nachkommastellen der Mengen und Vertragsart eines Projekts, Unterschriften an Aufmaßblättern und Belegen und im Team die Betriebsangaben aus den Einstellungen samt Logo. Nur auf dem jeweiligen Gerät bleiben Raumscans, Export-Vorlagen und Exportprofile, die Nummernblöcke für Belegnummern und die Einstellungen des Geräts wie Längeneinheit, die Vorgabe der Nachkommastellen für neue Projekte, Erscheinungsbild und Sprache.


In einem anderen Team arbeiten

Gehört das Konto mehreren Teams an, arbeitet dieses Gerät immer in einem davon. Oben auf dem Team-Bildschirm steht „Team: …" mit „wechseln"; dorthin führt auch „Team wechseln" im Cloud-Teil der Profilseite. Das Blatt „Team wählen" hat drei Reiter:

Wechseln und Beitreten kosten keinen Tarif.

Was beim Wechsel geschieht. Ein Wechsel braucht eine Verbindung; ohne sie sagt die App „Teamwechsel braucht eine Verbindung.". Vorher gleicht sie mit dem bisherigen Team ab. Dann entfernt sie die Daten des bisherigen Teams von diesem Gerät — die Häuser samt allem, was daran hängt, und die Betriebsangaben dieses Teams; am Server bleiben sie — und lädt das neue Team. Ginge dabei etwas verloren, fragt sie zuerst „Team wechseln?" und nennt die Zahl: noch nicht hochgeladene Änderungen, Fotos, Videos und Tonaufnahmen, beim Wechsel auf „Messen" abgelegte Einträge, offene Einträge unter „Konflikte beim Abgleich" und Raumscans, die nur auf dem Gerät liegen. Noch nicht gesendete Anfragen zu Messgeräten bleiben auf dem Gerät. Erst „Trotzdem fortfahren" wechselt. Häuser, die man als „Nur-Lesen" selbst angelegt hat, bleiben auf dem Gerät.

Auf Telefon und Tablet legt die App vor dem Entfernen eine Sicherung der Datenbank auf dem Gerät an, ohne Fotos, Videos und Ton. Lässt sie sich nicht anlegen, etwa bei vollem Speicher, wechselt die App nicht und sagt es. Im Browser gibt es diese Sicherung nicht.

Firmenangaben und Logo des bisherigen Teams legt die App auf diesem Gerät unter diesem Team ab und holt sie beim Rückwechsel zurück. In einem Team, für das hier noch nichts abgelegt ist, gelten dessen Betriebsangaben; das Logo ist leer, bis der Abgleich das Logo des Teams bringt oder man eines wählt.

Der Rückwechsel holt zurück, was am Server liegt. Nicht zurück kommen Raumscans, die in der Rückfrage genannten und bestätigten Verluste, die Einträge unter „Konflikte beim Abgleich" und Aufnahmen, die nicht hochgeladen waren.

Ein unterbrochener Wechsel — keine Verbindung mehr, App beendet — versucht die App beim nächsten Start mit Verbindung abzuschließen; in einigen Fällen verwirft sie ihn stattdessen, etwa wenn man dem neuen Team nicht mehr angehört. Bis er abgeschlossen oder verworfen ist, gleicht dieses Gerät nicht ab. Steht oben auf dem Team-Bildschirm „Der Wechsel zu … wurde nicht abgeschlossen — erneut wechseln.", den Wechsel noch einmal anstoßen. Sind seit dem Beginn des Wechsels Einträge neu entstanden oder geändert worden, nennt eine Zeile dort ihre Zahl (oder dass sie sich nicht feststellen ließ): Sie würden mit dem bisherigen Team von diesem Gerät entfernt. „Trotzdem abschließen" stimmt zu; die App versucht dann beim nächsten Start, den Wechsel abzuschließen. Steht dort „Ein Teamwechsel konnte nicht gelesen werden.", wartet die App auf eine Entscheidung: „Wechsel verwerfen" entfernt den unlesbaren Wechsel, danach holt der nächste Abgleich die Daten des aktiven Teams vollständig vom Server. Ohne diesen Schritt geschieht nichts.

Ist ein an ein anderes Team übergebenes Haus des aktiven Teams auf diesem Gerät noch nicht entfernt, erst diese Räumung über den Hinweis in der Hausliste erledigen (siehe „Wenn ein Haus an ein anderes Team übergeben wurde"); vorher wechselt die App nicht.


Wenn ein Haus an ein anderes Team übergeben wurde

Der Betreiber kann ein Haus einem anderen Team zuordnen. Die App entfernt es dann beim nächsten Abgleich von diesem Gerät: auf Telefon und Tablet ohne Rückfrage, nachdem sie eine Sicherung des Stands davor auf dem Gerät angelegt hat (ohne Fotos, Videos und Ton). Über der Hausliste steht danach ein Hinweis mit dem Namen, dem Tag der Übergabe und — wenn es welche gab — der Zahl der Änderungen und der Fotos, Videos oder Tonaufnahmen, die noch nicht hochgeladen waren; die Änderungen stehen in der Sicherung, die Aufnahmen nicht. „Verstanden" blendet den Hinweis aus.

Im Browser kann die App keine Sicherung auf dem Gerät ablegen. Dort steht der Hinweis mit dem Knopf „Sicherung herunterladen und Projekt entfernen": Er stößt den Download einer Sicherung an und entfernt das Haus, sobald der Download angestoßen ist. Bis dahin bleibt das Haus im Browser, und Änderungen daran werden nicht hochgeladen. Derselbe Knopf erscheint auf Telefon und Tablet, wenn die Sicherung dort nicht angelegt werden konnte. Liegt das Haus inzwischen wieder in diesem Team, wird nichts entfernt.

Zurückholen. Wer eine Sicherung aus der Zeit vor der Übergabe als Datei hat — etwa die über den Knopf heruntergeladene oder eine selbst mit „Backup erstellen & teilen" abgelegte —, kann sie mit „Backup wiederherstellen" zurückspielen; das ersetzt alle Daten auf dem Gerät (Kapitel „Einstellungen"). Die Sicherung, die die App vor dem Entfernen von selbst anlegt, bietet sie dort nicht zur Auswahl an. Mit Cloud entfernt der nächste Abgleich das Haus erneut, denn die Übergabe steht am Server. Deshalb vor dem Zurückspielen „Cloud-Sync abschalten", danach das Haus mit „Projekt als Datei exportieren" (ab dem Tarif Pro) herausgeben und dem Team geben, das es jetzt hat.


Kollegen ins Team holen

Profil › „Team" (Karte „Zusammenarbeit") zeigt die Mitglieder mit Rolle und Eintrittsdatum und die Karte „Was ich in diesem Team darf"; oben nennt der Bildschirm den Inhaber des Teams, bei mehreren alle. Ohne Cloud gehört das Gerät zu keinem Team; dann sagt der Bildschirm das. Die E-Mail-Adressen der anderen Mitglieder sehen nur Inhaber und Admins; alle anderen sehen dort den Namen, den das Mitglied selbst gewählt hat, oder „Teammitglied (Adresse nicht sichtbar)". Mit der Rolle „Nur-Lesen" steht in der Liste nur das eigene Konto.

Inhaber und Admins sehen zusätzlich „Wer greift worauf zu": je Mitglied Rolle, Team-Lizenz und die Projekte, die es sieht; bei „Nur-Lesen" stehen dort auch die vier Schalter (siehe „Nur-Lesen: was Lesende sehen"). Die Angabe „Team-Lizenz" zeigt in der App „vorhanden", „fehlt" oder „ruht", bei Lesenden „nicht nötig (nur lesen)".

Einladen per E-Mail

Einladen dürfen Inhaber und Admins: „Mitglied einladen" auf dem Team-Bildschirm; derselbe Knopf im Cloud-Teil der Profilseite führt dorthin, ohne Tarif Pro zur Tarifübersicht. Im Blatt stehen „E-Mail-Adresse", „Rolle" und „Sprache der E-Mail"; „Einladung erstellen" verschickt die Einladung an genau diese Adresse. Den Code darin zeigt die App nicht an. Er gilt sieben Tage, lässt sich einmal einlösen und nur mit einem Konto, das diese Adresse trägt.

Unter jeder Rolle sagt das Blatt, was sie kostet: „Nur-Lesen" ist kostenlos und geht mit jedem Konto; jede schreibende Rolle braucht eine eigene Team-Lizenz. Schreibende Rollen, die der eigene Tarif nicht deckt, stehen ausgegraut mit „Schreibende Rollen gibt es ab dem Tarif Team." da, darunter „Tarife ansehen". Deckt der Tarif nicht einmal das Einladen Lesender, sagt das Blatt „Lesende einladen gibt es ab dem Tarif Pro." und zeigt „Tarife ansehen" statt „Einladung erstellen".

Die eingeladene Person braucht ein eigenes Konto mit dieser Adresse. Mit Pro oder Team geht es über Profil › „Cloud aktivieren" › „Team beitreten", mit Free oder Basic über Profil › „Einem Team beitreten": Code eintippen und bestätigen. Die Mail nennt diese Schritte. Was auf ihrem Gerät liegt, geht mit einer schreibenden Rolle mit ins Team, mit „Nur-Lesen" nicht. Der Team-Code ist nicht der Einladungscode der Registrierung (Kapitel „Erste Schritte").

Unter „Offene Einladungen" steht jede Einladung mit Rolle, Gültigkeit und Versandvermerk; „Erneut senden" schickt sie noch einmal, „Zurückziehen" macht den Code ungültig. Wer in 24 Stunden zu viele Einladungen verschickt, wartet eine Weile. In seltenen Fällen zeigt die App den Code statt einer Mail einmal selbst an; er ist dann nur in diesem Moment zu sehen und geht mit „Code teilen" weiter.

Fünf Rollen

Rolle Was sie darf
Inhaber Sieht und darf alles, gibt als Einziger die Inhaberschaft weiter.
Admin Wie der Inhaber — nur die Inhaberschaft gibt er nicht weiter.
Mitglied Misst und schreibt alles außer Preisen und Belegen; diese sieht es.
Messen Misst. Preise, Steuersätze und Belege sind für diese Rolle gar nicht sichtbar.
Nur-Lesen Sieht, was der Inhaber freigibt, und exportiert, wenn erlaubt; ändert nichts. Kostenlos, mit jedem Konto.

Wer ein Team anlegt, ist Inhaber; wer beitritt, bekommt die Rolle aus der Einladung. Inhaber und Admins sehen jedes Projekt des Teams; Mitglied, Messen und Nur-Lesen sehen nur die Projekte, die ihnen zugewiesen sind. Beides verwalten Inhaber und Admins auf dem Team-Bildschirm: ein Mitglied antippen, dann „Rolle ändern", „Projekte zuweisen", „Aus dem Team entfernen" oder — nur der Inhaber — „Inhaberschaft übertragen". Ein Admin ändert die Teamführung nicht. Eine Änderung wirkt auf dem Gerät der Person beim nächsten Abgleich.

Was der Tarif dabei verlangt. Einem Mitglied, das nur liest, eine schreibende Rolle geben — auch die Inhaberschaft — und Projekte an Schreibende zuweisen geht ab dem Tarif Team; Projekte an Lesende zuweisen ab dem Tarif Pro. Unter „Rolle ändern" stehen gesperrte Rollen ausgegraut mit „Schreibende Rollen gibt es ab dem Tarif Team." und dem Eintrag „Tarife ansehen"; bei einem solchen Mitglied ist auch „Inhaberschaft übertragen" ausgegraut. In „Projekte zuweisen" steht ein Projekt, das sich noch nicht zuweisen lässt, ausgegraut mit „Projekte an Lesende freigeben gibt es ab dem Tarif Pro." bzw. „Projekte an Schreibende freigeben gibt es ab dem Tarif Team.". Ein Wechsel zwischen schreibenden Rollen, das Entziehen von Projekten und die vier Schalter für Lesende gehen in jedem Tarif. Die App fragt dabei den eigenen Tarif; der Server entscheidet nach dem Tarif des Teams, sobald der Betreiber die Prüfung der Tarife einschaltet. Mitglieder, die nur lesen, gibt es mit Pro in beliebiger Zahl. Sinkt der Tarif, bleibt, was besteht: Rollen und Zuweisungen bleiben, offene Einladungen lassen sich bis zu ihrem Ablauf einlösen; gesperrt ist nur, was neu dazukäme.

Ohne Verbindung gilt auf einem Gerät die Rolle, die es zuletzt vom Server gelesen hat — beim Löschen ganzer Häuser, im Papierkorb und im LV-Katalog (Kapitel „Projekte und Gliederung"). Wird eine Rolle herabgesetzt, während das Gerät der Person keine Verbindung hat, gelten dort die alten Rechte bis zur nächsten Verbindung weiter. Was die Person in dieser Zeit an Preisen und Belegen ändert, übernimmt das Team nicht. Löscht sie als Mitglied oder „Messen" in dieser Zeit ein ganzes Haus mit LV-Positionen oder Belegen, weist der Server den Löschvorgang ab, nimmt aber das Löschen von Räumen, Objekten und dem übrigen Inhalt an: Der Inhalt kann dann auch für das Team verschwinden, ohne dass der Vorgang im Papierkorb von Inhaber und Admins steht.

Was dabei vom Gerät verschwindet:

Löscht ein Inhaber sein Konto, verlangt die App bei weiteren Mitgliedern einen Nachfolger, der alles übernimmt, was dem Team gehört. Die Auswahl zeigt nur Kennungen; jedes Mitglied findet seine auf der Profilseite unter „Kennung". Teams, in denen der Inhaber allein ist, werden mit allen Projekten, Aufmaßen und Kontakten gelöscht.

Nur-Lesen: was Lesende sehen

Für jedes Mitglied mit der Rolle „Nur-Lesen" legen Inhaber und Admins in „Wer greift worauf zu" vier Schalter fest:

Schalter Voreingestellt Was er freigibt
„Preise und Belege" aus Einheitspreise, Steuersätze, Angebote und Rechnungen
„Fotos und Medien" an die Fotodokumentation
„Aufmaßblätter" an die Aufmaßblätter samt ihren Unterschriften
„Exportieren erlaubt" an die Export-Knöpfe in der App, „Haus klonen …" als eigenes Projekt, „Klonen nach …" in ein eigenes Projekt und die Sicherung des Geräts unter Einstellungen › Backup

Vor dem Freigeben von „Preise und Belege" fragt die App nach. Die ersten drei Schalter setzt der Server durch: Was aus ist, gibt er dieser Person nicht heraus. „Exportieren erlaubt" wirkt nur in der App. Die Person selbst sieht ihre Schalter in der Karte „Was ich in diesem Team darf". Wechselt die Rolle, bleiben die Schalter stehen und wirken wieder, sobald die Person erneut „Nur-Lesen" ist. Eine ältere App-Fassung räumt bereits geladene Daten nach dem Abschalten nicht auf; das tut erst eine aktuelle.

Lesende ändern an den Projekten des Teams nichts. Bearbeiten-, Lösch- und Aufnahme-Knöpfe fehlen dort, und ein Hinweis „Nur lesen" sagt warum; die App weist eine Änderung an einem solchen Projekt auch dann ab, wenn ein Weg dorthin offen geblieben ist. An der Hauszeile und im Kopf eines geöffneten Hauses steht, wem es gehört: „Team" (das Team dieses Geräts) oder „Privat"; trägt ein Haus das Zeichen eines anderen Teams, steht dort nichts. Eigene Häuser eines Lesenden bleiben privat und frei bearbeitbar; sie gehen nicht ins Team und bleiben beim Verlassen des Teams auf dem Gerät. Im Browser liegen sie nur im Speicher des Browsers und überstehen ein Neuladen nicht (Kapitel „Wenn etwas klemmt").

Wenn zwei zugleich arbeiten

Bearbeiten zwei Personen dasselbe zugleich, gewinnt die jüngere Änderung. Der verdrängte eigene Stand geht nicht still verloren: Er steht auf dem Team-Bildschirm unter „Konflikte beim Abgleich" und lässt sich dort mit „Meinen Stand wiederherstellen" zurückholen oder mit „Erledigt, nichts tun" abhaken. Dort landen auch Zeilen, die der Server nicht angenommen hat — etwa eine Zeile, die auf ein Haus eines anderen Teams zeigt; der übrige Abgleich läuft weiter. Liegt das Objekt inzwischen auf einem eingereichten oder freigegebenen Aufmaßblatt, schreibt „Meinen Stand wiederherstellen" nichts zurück und nennt das Blatt. Trotzdem die Räume vorher aufteilen.

Die Liste führt jedes Gerät für sich. Einträge, die vor mehr als 90 Tagen erkannt wurden, entfernt die App beim Öffnen der Liste — abgehakte wie offene. Ausgenommen sind offene Einträge, die beim Wechsel auf „Messen" abgelegt wurden (siehe „Abgelegte Preise und Belege").

Abgelegte Preise und Belege

Wird eine Person auf „Messen" gesetzt, entfernt die App beim Abgleich Preise und Steuersätze der LV-Positionen sowie die Angebote und Rechnungen des Teams von ihrem Gerät. Was der Server davon schon hat, fällt ohne Sicherung; wird die Rolle später wieder geändert, holt die App es vom Server nach. Was auf diesem Gerät noch nicht sicher hochgeladen war, wird nicht gelöscht, sondern unter „Konflikte beim Abgleich" abgelegt — etwa eine Rechnung, die als Admin ohne Verbindung gestellt wurde. Die Meldung „Änderung im Team" nennt die Zahl dieser Einträge.


Welcher Tarif für Teamarbeit

Reicht der Tarif nicht, pausiert das Hochladen (siehe „Hochladen pausiert"); gelöscht wird nichts.


Ein Gerät weitergeben

Profil › „Konto von diesem Gerät lösen" fragt, ob die Aufmaße auf dem Gerät bleiben. „Nicht behalten" löscht sie nach einer zweiten Rückfrage — vorher legt die App auf Telefon und Tablet eine Sicherung ab. Wer weitergibt, wählt das; was in der Cloud liegt, bleibt dort.

Bleiben die Aufmaße und meldet sich danach ein anderes Konto an, fragt die App „Aufmaße eines anderen Kontos auf diesem Gerät". Dasselbe fragt sie, wenn auf dem Gerät Häuser eines Teams liegen, in dem das anmeldende Konto nicht Mitglied ist — etwa nach „Konto löschen" mit behaltenen Aufmaßen: „Übernehmen" gibt sie dem neuen Konto und mit der Cloud dessen Team; Häuser, die in der Cloud schon einem anderen Team gehören, kann das neue Team aber nicht hochladen, sie stehen dann unter „Konflikte beim Abgleich". „Lokale Daten löschen" entfernt sie nach einer zweiten Rückfrage von diesem Gerät — vorher legt die App dort eine Sicherung ab, im Browser nicht — und meldet das neue Konto mit einer frischen App an; was in der Cloud des vorigen Kontos liegt, bleibt dort. „Abbrechen" lässt alles, wie es ist, und niemand ist angemeldet.


Projektbeteiligte

Einstieg: Aktionen eines Hauses › „Beteiligte", in jedem Tarif. Rollen: Auftraggeber · Bauleitung · Prüfer · Architekt / Planer · Nachunternehmer · Sonstige. Firma / Behörde oder Ansprechpartner muss ausgefüllt sein, alles andere ist freiwillig; die steuerlichen Felder erscheinen nur bei der Rolle Auftraggeber, und dort nur, wo sie passen.

Feld Erscheint Wozu
Firma / Behörde, Ansprechpartner, Straße, PLZ, Ort, Land immer Empfänger auf Angebot und Rechnung, Deckblatt, Unterschriftsfelder; Land als zwei Buchstaben, vorbelegt mit DE
E-Mail, Telefon, Notiz immer E-Mail für die Empfängerauswahl beim Versand und für den Beleg
Art des Auftraggebers Auftraggeber Privatperson (ohne Angabe), Unternehmen oder Öffentlicher Auftraggeber — daraus folgen fast alle Pflichtangaben des Belegs
USt-IdNr. Auftraggeber auf dem Beleg; bei § 13b nötig
Leitweg-ID Öffentlicher Auftraggeber Pflicht in der elektronischen Rechnung an Behörden
Kundennummer beim Auftraggeber Unternehmen Referenz des Empfängers in der elektronischen Rechnung
§ 13b: Auftraggeber schuldet die Steuer Unternehmen, Öffentlicher Auftraggeber Rechnung ohne Umsatzsteuer
USt 1 TG gültig bis bei § 13b Tag, Monat und vierstelliges Jahr, etwa 31.12.2027, 31/12/2027 oder 31-12-2027; danach wieder mit Umsatzsteuer

Bei mehreren Auftraggebern, etwa einer Arbeitsgemeinschaft, gilt der zuerst angelegte; er trägt die Markierung „Rechnungsempfänger", und fehlt ihm etwas, steht darunter „Für die Rechnung fehlt: …". Erstellte Belege ändern sich nicht, wenn ein Beteiligter später geändert oder gelöscht wird.

Daraus füllen sich:


Ein Projekt weitergeben, ohne Team

Für jemanden außerhalb des Teams — ein anderes Büro, den Nachunternehmer, ein privates Gerät — gibt es im Tarif Pro „Projekt als Datei exportieren" in den Aktionen eines Hauses und „Projekt importieren" auf der Startseite unter „Neues Haus".


Ein neues Messgerät anfragen

Im Tarif Team steht im Cloud-Teil der Profilseite „Neues Gerät anfragen". Unter „Neue Anfrage" wird ein Messgerät vorgeschlagen, das die App noch nicht kennt; „Anfragen des Teams" zeigt die Anfragen des ganzen Teams mit Stand (offen, eingeplant, umgesetzt, abgelehnt) und der Antwort. Neue Antworten zählt der Knopf mit. Ohne Verbindung bleibt eine Anfrage auf dem Gerät und geht hinaus, sobald die Cloud wieder erreichbar ist.


Schnittstellen

Für die Anbindung anderer Programme gibt es den Bereich „Schnittstellen" — über Profil › „Schnittstellen (Schlüssel und Webhooks)" oder über Einstellungen › „Schlüssel und Webhooks". Er gehört einem Team; ohne Cloud sagt er das. Neues anlegen dürfen Inhaber und Admins im Tarif Team. Endet der Tarif, lässt sich Bestehendes weiter pausieren, ändern, entfernen und widerrufen. Der Bereich hat drei Reiter:

Die Ereignisse entstehen am Server, sobald eine Änderung dort ankommt — also mit dem Abgleich des Geräts, auf dem sie gemacht wurde. Viele gleichartige Ereignisse, etwa neue Objekte nach einem Abgleich, kommen gebündelt: eine Zustellung je Projekt und Minute, spätestens rund 90 Sekunden nach der ersten Änderung. Ein Objekt gilt als fertig, sobald sein Aufmaßblatt freigegeben ist. Die beiden Ereignisse zum eingelesenen Leistungsverzeichnis und zum fertigen Import kommen, wenn ein über die Schnittstelle angestoßener Import fertig ist (siehe „Importe über die Schnittstelle"). Das Ereignis zum fertigen Export kommt, wenn ein über die Schnittstelle angestoßener Export fertig ist; es nennt den Auftrag, nicht die Datei — die holt die Anbindung über die Schnittstelle. Das Zustellprotokoll sehen nur Inhaber und Admins.

Exporte über die Schnittstelle

Eine angebundene Software kann über die Schnittstelle den Export eines Hauses anstoßen: als CSV, JSON, XML, „Excel (benutzerdefiniert)", GAEB X31, REB DA11 oder als PDF-Bericht. Die Datei entsteht am Server, nicht auf einem Gerät; gerechnet wird mit der Übermessungsregel und den Nachkommastellen des Projekts wie in der App. Abholen lässt sie sich sieben Tage lang; jede Abfrage gibt eine Adresse, die höchstens 24 Stunden gilt. Wird das Haus in dieser Zeit einem anderen Team zugeordnet, gibt es keine Adresse mehr. Beschrieben ist das in der Beschreibung der Schnittstelle.

Der PDF-Bericht über die Schnittstelle ist derselbe Aufmaßbericht wie in der App mit dessen Vorgaben, mit der Akzentfarbe des Teams und mit dem Logo, sofern ein Inhaber oder Admin es hochgeladen hat (Kapitel „Einstellungen"). Mess-Historie, Soll/Ist-Vergleich, Beteiligte, Fotos und Unterschriften enthält er nicht; Längen stehen in Metern.

Importe über die Schnittstelle

Eine angebundene Software kann über die Schnittstelle auch ein Leistungsverzeichnis einlesen lassen — in ein bestehendes Projekt oder als neues Projekt. Gelesen wird wie beim Einlesen eines Katalogs in der App (GAEB, Excel, CSV): Es entstehen nur Positionen, keine Räume und keine Objekte. Hat das Projekt schon Positionen mit derselben Ordnungszahl, bekommen alle neuen ein Präfix. Lässt sich bei einer Tabelle nicht erkennen, ob Komma oder Punkt das Dezimalzeichen ist, und gibt die Software es nicht an, endet der Auftrag mit einem Fehler, statt zu raten. Die Geräte des Teams erhalten die neuen Positionen mit dem nächsten Abgleich; ein neues Projekt sehen Inhaber und Admins gleich, die übrigen Rollen erst nach einer Zuweisung.

Für GAEB X31 und REB DA11 gilt aus den AGB, Abschnitt 11: „Für die Austauschformate geben wir keine Konformitätszusage ab. Wir erzeugen sie nach dem jeweiligen Normtext nach bestem Wissen. Eine Zertifizierung besteht nicht, und die erzeugten Dateien sind nicht gegen die Prüfwerkzeuge der Empfänger geprüft worden."

Haben Objekte oder Bauelemente derselben Position denselben Anlagezeitpunkt, ordnet ein Export über die Schnittstelle sie nach ihrer Kennung, die App in der Folge, in der sie auf dem Gerät angelegt wurden. Dasselbe gilt für Einträge des Messverlaufs mit demselben Messzeitpunkt.